Monday, August 06, 2007

Meta-Staunen

Was für eine schöne Idee: Alrik und Jule schenken meiner Mutsch eine ganz persönliche Führung durch die heiligen Hallen von Metamorph und der Rest der Pelikane darf sie begleiten. Perfekt!

Und genauso perfekt war auch schon der Brunch bei den Beiden zuhause. Ganz viel Leckereien, ganz stilvoll angerichtet, was will man mehr? Und so haben es sich 4 hungrige Mäuler schmecken lassen.

Gegen Mittag stand dann der große Termin an. Alrik schleuste uns durch lange Gänge und verwinkelte Treppenhäuser, er öffnete Türen und Toren und bat uns in die riesigen Räume der Firma für die ganz besonders gruseligen Momente. Er zeigte und erklärte geduldig, wie die Welt der Masken, falschen Zähne und Kostüme so funktioniert, wo die Kreativen an ihren neuen Entwürfen sitzen, die Fotos geschossen, die Ohren gegossen und die Kisten gepackt werden. Faszinierend – vor allem, wenn man bedenkt, dass mal alles irgendwann vor vielen Jahren ganz klein anfing.

Es war unglaublich interessant! Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal beim Fasching war - wohl mit 5 und als Schmetterling verkleidet (auch ziemlich gut gebastelt, nur eben ganz praktisch aus einem alten Schwimmring) – aber jetzt, wo ich all die kleinen und großen Möglichkeiten des temporären Wandels gesehen habe, werde ich vielleicht doch noch mal drüber nachdenken…

Vielen Dank für diesen schönen Tag!

Und nun noch ein Link, den ich wärmstens empfehlen kann: http://www.maskworld.com/

Thursday, July 12, 2007

ODW - Adé

Okay, so schnell gehen 5 Tage vorbei... da hilft kein Diskutieren, Quengeln oder Meckern! Ich musste heute Mittag ins Auto steigen, vor mir lagen 600 Kilometer Ferien-Autobahn und Langeweile. Aber wie sagt man so schön: im Gepäck ein Kopp voller Erinnerungen!
Und als Dani, Max und ich noch im Nachbarkaff von Erbuch auf dem kleinen Marktplatz stehen und die letzten Wegbeschreibungen aus dem Odenwälderischen Labyrinth klären, quatscht uns ein Nachbar im schönsten Dialekt an: "Wollt ihr noch n Stein ausm Odenwald mitnehmen?"

Häh, noch Fragen?! Das geht ja nun mal gar nicht, aber klar doch, vor 2 Tagen noch drüber gesprochen und schon finden die Steine (ohne bücken) zu uns. Ich glaub bald gar nichts mehr - oder eben alles!

@ Dani: Flower-Fred gehts ziemlich gut!

Wednesday, July 11, 2007

Aja - GOOP

Einer ist gestern fast richtig erwachsen geworden: unser Benjamin - der Max!

@ Mirco & Jan in Übersee:


Nachdem wir gestern den halben Tag mit Mircos Karre durch den Odenwald gecruist sind, den perfekten Moment zwischen Regen und Sonne auf dem Hügel von Haisterbach erleben durften, steht eins fest: Entweder schaffen es Mirco und Jan in Australien endlich (!) eine Sonnenblume auf "AL the killer" zu zaubern, oder wir werden Mircos Tetraodontidae (denn genau so heißt er ab jetzt) wöchentlich mit einer Sunflower verschönen.... Also der Countdown läuft!

Monday, July 09, 2007

Odenwald-Rock

Urlaub! Endlich wieder - und welch ein Wunder: diesmal quasi nur ne Reise um die Ecke und doch in unbekanntes Land: Odenwald, irgendwo in Südhessen.

Am Samstag haben Dani und ich uns in aller Frühe (09:00 Uhr, der blanke Horror nach einer mehr als genialen Konzertnacht) ins Auto gesetzt und ganz entspannt 600 Kilometer gerockt. Und trotz Ferienzeit ging es in einem Ratsch durch und gegen 18:00 Uhr erreichten wir das kleine Erbuch. Dani hat mir noch auf die Schnelle das verwunschene Haus der Familie L. gezeigt (mit Froschkönigbad, zig verwinkelten Zimmerchen, kuscheligen Ecken und mittendrin der riesige handgmachte Ofen).


Wir haben noch schnell im Garten mein Zelt aufgebaut, damit ich trotz Reisetasche statt Rucksack beweisen kann, dass ich tief im Herzen ein Backpacker bin.

Von da aus ging es dann zurück ins Tal nach Erbach. Dort war schon seit Freitag das "Festival der Künste" am Gange. "Zwischen Himmel und Erde" konnte ich dann endlich - nach zig Geschichten und Anekdoten - mal Max´ family, seinen besten Freund Sascha, den Igor und Danis Mutsch höchst persönlich kennen lernen. Etwas verwirrend war, dass fast alle, die mir vorgestellt wurden, schon ne ganze Menge wussten: "Ach ja, klar die Liv!" Naja, Fotos eben.

Je später der Abend, desto besser das Programm: Freak of the weak, Chayu In Do und ganz am Ende gab es dann entflammende Irrlichter. Na und eins war ja klar: wir mussten ganz unbedingt ein Zähnerubbelbild mit Sascha machen...

Irgendwann ganz spät fiel ich dann mit Wärmflasche bewaffnet in mein Zelt, völlig k.o. aber ziemlich entspannt. Eben Urlaub! Und die Nacht war gar nicht so übel, die olle Nacktschnecke am Eingang hab ich kurz Emma genannt, dann war sie auch nur noch halb so eklig und die Kälte war auch zum Aushalten, ab 07:00 stand die Sonne dann schon wieder mitten im Schlafzimmer und 2 Stunden später war das Haus schon voller Leben. Also schnell ein Happen und dann Warten auf den richtigen Moment in der Schlange zum Bad. Denn Punkt 12:00 ging es weiter mit dem Festival. Und weil wir Zugereisten nicht nur faul und auffällig zwischen Fetabrötchen und Bionade pendeln wollten, haben wir uns n Job in der Citro-Bar ergattert. Da fühlt man sich einfach besser.

Und so haben wir dann ziemlich stressfrei die Leute (und uns) mit Cocktails versorgt - sehr spassig, und ein ganz klein bissel Trinkgeld gabs sogar auch.

Tja und weil alles Schöne irgendwann ein Ende findet, mussten danach alle die Sachen auch wieder abgebaut werden. Für uns hieß das, die Citro-Bar zu putzen, all die Gläser und Flaschen zu verstauen und weil Dani eben ne ganz Ordentliche ist, waren wir ne ganze Weile damit beschäftigt.

Zur Belohnung sind dann alle Helferlein zum Essen eingeladen worden, aber sooo müde wie wir waren, ging danach nicht mehr viel. Nur eins, ganz klar: Zähnerubbeln auf dem Ofen - mal was ganz Neues!

Dann nur noch n kurzer Schnack auf dem Vordach von Max´Zimmer und - ausnahmsweise - eine Nacht im Haus. Ich hab ja versucht, mich mit Händen und Füßen zu wehren, aber manchmal macht Diskutieren einfach keinen Spass, schon gar nicht, wenn es regnet, regnet und regnet... Aber ODW ist schon schön, da hat der Max nicht Falsches erzählt!

Tuesday, June 26, 2007

Backpackers made in germany

Juti, es wird Zeit ein klein wenig rückwärts zu blicken. Wie war das noch: Irgendwann standen da plötzlich Dani und Max auf der Matte, so zwischen Berlinbesuch und Neuanfang! Ungünstigerweise musste ich Spätschichten schieben – was sonst ein Garant dafür ist, morgens in die Uni zu schlappen (oder manchmal ein wenig länger zu pennen), ging in den letzten 10 Tagen eher nach hinten los.

Denn wenn ich des nächstens aus dem Taxi stieg, war meine Meute zuhause im „Backpackers“ natürlich noch putzmunter und es gab ja auch jede Menge zu belabern… Oder es ging noch mal durchs nächtliche Berlin.

Und so landete ich dann auch mal nach Jahren des Zerren und Ziehens, des Diskutierens und dann doch Bauens beim Holocaust-Denkmal. Dunkel war´s in jedem Fall! Über Umwege ging es dann noch durch das Regierungsviertel – schließlich will Berlin nicht nur auf Weltstadt machen, sondern auch Machtsitz sein.

An einem eher bewölkten als sonnigen Tag stand dann noch ein Novum auf dem Programm – für Max´ Verhältnisse alles andere als spontan und für mich dann dank der fleißigen Helferlein nur noch ein Bringeservicejob - Grillen im Park. Tiergarten kann jeder und der Volkspark Friedrichshain lag eh viel näher. Und so ging es um die Wurst oder besser um das Vegi-Paket auf glühendem Grund. Der neu erstandene Grill konnte mangels Werkzeug (bei Ikea wäre uns das nicht passiert) zwar nur provisorisch aufgebaut werden, aber das reichte uns. Mit Decke auf die nasse Wiese, Bier dazu und dann noch liebe Leute - was will man mehr. Dani und Max waren meinen Leuten ja längst bekannt, schließlich hab ich ja nach meiner Rückkehr aus NZ die eine oder andere Story erzählt. Meine Freunde waren auch keine ganz so unbekannten mehr, also alles schick. Und dem Kleine-Welt-Prinzip folgend kannten sich Dani und Bernd ja eh schon, von irgendeinem Caipi-Abend vor langer Zeit.

Die Runde wurde größer, die Mägen voller und bis auf das Toilettenproblem war es echt schön. Die Tanke gegenüber meinte erst, dass das Klo gerade gründlichst gereinigt werden würde (das klang gut und sauber) und dann, dass der Schlüssel leider schon am Morgen gestohlen wurde. Uuups, das hat wohl noch nicht mal das Reinigungspersonal bemerkt. Wie auch immer, Berlin ist ja zum Glück auch n bissel grün bewachsen…

Und irgendwann meinte die Polizei mal Präsenz zeigen zu müssen und so umrundeten sie mit 4 Wannen die Skaterbahn und all die friedlichen Genießer auf der grünen Wiese. Unglaublich überflüssig! Vielleicht gehörte die ganze Aufführung aber auch zum nächtlichen Fitnessprogramm, dann plötzlich rannten grüne Menschen in voller Montur vor den Wannen her. Okay! Man muss ja nicht alles verstehen – und vielleicht hat Max so eine kleine Ahnung vom Berliner Flair bekommen. Denn auf die Frage, wo er den hier denn finden könne, konnte ich ihm tags zuvor keine klare Antwort geben: Naja, halt so zwischen den Häuserzeilen und Hundehaufen, den Baustellen und Hinterhofkneipen. Da und überall sonst auch!

Am Sonntag hieß es dann mal wieder nach ganz wenigen Stunden Schlaf aufstehen. Wir hatten ein straffes Programm. Schließlich hatte Herdis endlich eine Wohnung gefunden, die musste bezogen werden. Wann, wenn nicht eh kräftige Hände zur Stelle sind?! Also ging es los gen Lübben. Dort irgendwo lagerten in ehemaligen LPG-Verwaltungs-Baracken ihre Möbel. Lange Fahrt, fette Sonne, keine Klimaanlage. Egal! Schwuppdiwupp, das Zeug eingeladen, dann ab nach Mitte. Und wie durch ein Wunder waren alle Kartons in Windeseile im 3. Stock. Und das obwohl Anne sich sooo beeilt hatte und dann doch erst pünktlich zur wohlverdienten Raucherpause eintraf. Respekt!


Während Herdis noch ihr Sofa von irgendwoher abholte, schraubten wir anderen an ihren Regalen, Tischen und Stühlen. Vorbildlich lagen die Schrauben einladend bereit, gleich neben dem Werkzeug.

Nach einer Dusche ging es dann ins Kino. Schließlich sollte Max die Zeit hier nicht als all zu stressig in Erinnerung behalten. Was soll ich sagen: „Fluch der Karibik“ war für mich komplett für´ n Arsch. Nach 10 Minuten war mir klar, dass ein dritter Teil eben immer auch zwei Teile davor bedeutet und die waren mir verdrängtermaßen unbekannt und so hab ich mir 3 Stunden Schlaf gegönnt. Apropos – Warum sind Kinos immer so laut und digitale Schlachten so lang? Und Pausen sind auch doof, da muss man raus ans Licht… Und so was mein einzig freier Tag auch schon wieder vorbei.

Am Montag hab ich dann zum Glück nicht viele Worte verlieren müssen: auf Arbeit war ich mit alten Menschen und lieben Pflegern beschäftigt (einladend und stupide tippend) und am Abend gab es wieder n Happen Kultur. Improvisationstheater im Admiralspalast mit Helga, Max und Dani. Wahnsinn! Zwar waren die Stühle super unbequem und das Studio total überheizt, aber was die 6+1 Leute dort auf die Bühne gezaubert haben, war wirklich beeindruckend. Nach der Pause (in diesem Fall eine Wohltat für den Arsch) ging es dann weiter. Also ich sag mal so: Wenn ich eine Karte kaufe, möchte ich mich unterhalten lassen und nicht dazu genötigt werden, andere zu unterhalten. Aber wie es so ist, sollten plötzlich „Freiwillige“ auf die Bühne und die Teams unterstützen. „Freiwillige“ gibt es auf den Zuschauerplätzen schon von Natur aus nicht und so schlenderten die Fänger durch die Reihen und beschrieben blumig, wie sich jeder einzelne wohl gerade fühlen würde: „Bloß nicht ich, ich guck einfach ganz unbeteiligt weg, es gibt ja noch 80 andere im Saal, geh bitte weiter…“ Mit dieser Formulierung trafen sie den Nagel auf den Kopf, also hab ich einen Blick gewagt und schwupp hing ich fest. Wie ich denn heißen würde und so, mein energisches Kopfschütteln half kaum. Was war ich froh, dass Dani zwei Plätze neben mir in größtes Grinsen ausbrach und so die Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Und schon stand sie auf der Bühne.
Ich fand das eh viel angemessener, schließlich war sie am Morgen gerade erst zum offiziellen Berliner geworden, von der Meldestelle beglaubigt zum Pankower ernannt (obwohl es korrekter Prenzlauer Berger heißen müsste, aber das sind Kleinigkeiten im System)! Wie auch immer, ich hab zwar vergeblich auf ihren Golumsitz gewartet, aber das was sie von sich gab hatte durchaus Bühnenpotential.

Danach ging es noch weiter zur „Sandsation“ am Hauptbahnhof. Dunkel war´s und doch hell genug für sandige Meisterwerke. Nicht schlecht und ziemlich gut! Aber ganz sicher dopen die den Sand dort irgendwie…

Am Mittwochmorgen sind wir vier dann gegen 07:00 ins Auto gestiegen. Wieder ein Abschied: Max musste zurück in seinen Odenwald. Aber ich bin mir sicher, dass er ganz bald wieder nach Berlin kommt. Aber vorher sehen wir uns noch zum „Himmel und Erde“ Festival in seinem Hood. Ich freu mich drauf!

Tuesday, June 12, 2007

Wenn der Postmann 3x klingelt...

Okay, um ehrlich zu sein, es war der Empfang: "Sie haben Besuch!". Auch wenn ich sofort wusste, wer da mit Sonnenblumen "bewaffnet" unten stehen würde - ich war super überrascht! Dani und Max haben mich einmal mehr aufs Derbste ausgetrickst: Noch am Sonntag kam ne kleinlaute Mail mit viel Blabla, dass Dani auf dem Weg zu ihrer Mutsch wäre. Okay, dachte ich mir, dann haste ja noch ein paar Tage - und damit scheinbar genügend - Zeit, die Bude auf Vordermann zu bringen, am böse mit einem Termin winkenden Referat zu schrauben und nebenbei Schichten zu schieben. Aber denkste, soviel (freiwillige) Redseligkeit von Max hätte mich aufhorchen lassen müssen. Na, wie auch immer, da standen sie nun beide. Also ein kurzer verwirrender Gang durchs Haus, ab in den Schnitt. Der kurze Schlenker am Cut 9 vorbei brachte mir nur ein Grummeln von Cutter-Max (DAM), er fühlte sich verarscht und denkt wohl noch immer, ich hätte von dem Spontanüberfall gewusst. Also hier noch mal ganz offiziell: Nein!

Zum Glück stand für mich dann nur ein Wetterstück auf dem Plan, also mehr als entspannend - okay, vielleicht kam so nicht der übliche und vielzitierte Stressfaktor auf, aber besser so, als wenn die Adrenalinpumpe noch höher ausgeschlagen hätte.

Bei mir zuhause ging der Spaß dann weiter. Ich bin mit einiger Verspätung eingetrudelt, Herdis saß noch immer verzweifelt am Rechner und ich brabbelte erstmal ungefragt drauf los: "Mh, so ein Stress, keine Bilder, und dann musste ich auch noch länger bleiben." Naja, das Übliche eben, irgendwie klang es fast überzeugend. Und wenn Dani und Max dann auch noch mit einem bissel mehr Nachdruck in die Wohnung gepoltert wären, dann hätten sie Herdis wohl ebenso erschreckt wie mich das Anklingeln des Empfangs. Egal, auch so war´s schön. Oder wie man wohl passender Weise sagen sollte: Gänsehaut!

Tja, was soll ich sagen, der Abend war lang und wirklich schön - und dass am Ende ein Zähnerubbelbild (ich reiche es nach, sobald ich an meinen Rechner darf, ohne mit den völlig aus der Luft gegriffenen Worten: "Oh, du bist ja drauf wie im Internetcafé, total unentspannt!" bedacht zu werden - so wie gerade jetzt) bei rauskommen würde, war auch klar.

Aber letztlich hieß das dann für alle Beteiligten eine extrem kurze Nacht: Herdis kam vielleicht auf 2 Stunden Schlaf, ich auf 3 und die beiden Neuzugänge auf 6. Meine Entscheidung: Entweder lass ich sie noch ne Runde auf dem harten Dielenboden pennen (das heißt dann aber auch, dass sie noch ne weitere Nacht zum Tage machen könnten) oder ich wecke sie und bitte "putzmunter" zum Frühstück (was mir irgendwie fair erschien).

Die 4 Stunden Uni hab ich irgendwie gewuppt gekriegt, zum Glück versuchte mich niemand, zum Mitdenken zu animieren... Um 14:00 Uhr hockten wir dann alle schon wieder beim nächsten Kaffee. Schließlich sollte der Odenwald-verwöhnte Max ja auch mal einen Berliner Hinterhof kennenlernen. Auch wenn er es nie zugeben würde, ich bin mir sicher: irgendwie gefällt es ihm hier. Er meint zwar noch, dass er ein akustisches Problem hätte, die Berliner zu verstehen (vielleicht liegt es aber auch nur an seinen verfilzten Haaren) - aber zum Glück fällt spätestens die mit Nachdruck formulierte Wiederholung immer entsprechend deutlich aus. Der Junge wird sich also schon irgendwie in den nächsten 10 Tagen durch den Großstadtdschungel schlagen können.

Ich freu mich jedenfalls, dass ein Stückl Neuseeland den Weg nach Berlin gefunden hat: Herzlich Willkommen!

Sunday, May 27, 2007

Rutsch mal n Stück!

Also in Berlin wird ´s scheinbar enge - und damit mein ich nicht diejenigen, die es früher oder später endlich (!) in diese Stadt des latenten Wahnsinns verschlagen wird - oder wie lässt sich sonst so ein kuscheliger Parkplatz erklären?
Keine Ahnung, wer da wen mehr mag. Aber ohne mich ganz in Vermutungen und Vorurteilen verlieren zu wollen, behaupte ich mal, dass der kleine gelbe Berliner ganz brav da stand, als ein grauer Fremder aus Lörrach des nächtens meinte ne Runde schmusen zu wollen.
Naja, dank Wikipedia und Google Earth weiß ich nun wenigstens auch, wo Lörrach überhaupt liegt (und ohne diesen Anblick auf überraschend leerer Straße hätte ich wohl nie drüber nachgedacht - "Thanx LÖ") - zwischen Inzlingen und Binzen. Oder um es wichtiger klingen zu lassen: Um die Ecke von Frankreich und Schweiz. Okay?! In diesem Sinne: Tach Lörrach, fühl dich wohl, mach´s dir bequem - die Nächte sind ja manchmal erschreckend kühl und stürmisch.